Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Von einer Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre bis zur technischen Fahrzeugüberprüfung im Jahr 2018

Im Vorfeld ihrer Innungsversammlung nutzten zahlreiche Mitglieder der Kfz-Innung Lüdenscheid um Obermeister Klaus Ballauf (vorne, 2. von rechts) die Gelegenheit, sich die Sonderausstellung Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre im Freilichtmuseum Hagen anzusehen.

Kfz-Innung Lüdenscheid tagt im Freilichtmuseum Hagen

Die Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid hatte jüngst das Freilichtmuseum Hagen als Tagungsort für ihre Innungsversammlung ausgewählt. Museumskuratorin Dr. Lisa Maubach entführte die Kfz-Meisterinnen und -Meister zunächst in eine Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre. In der Sonderausstellung des Freilichtmuseums fühlten sich viele Kfz-Unternehmer in ihre Ausbildungszeit zurückversetzt.

Im zweiten Teil der Tagung dann der Sprung in die Zukunft. Michael Ollesch, technischer Betriebsberater beim Verband des Kfz-Gewerbes NRW, informierte die Teilnehmer über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kfz-Werkstätten, um auch zukünftig die technischen Fahrzeugüberwachungen, wie Haupt- und Abgasuntersuchung, nach den Vorgaben des Gesetzgebers durchführen zu können.

Innungsobermeister Klaus Ballauf zeigte sich mit dem Veranstaltungsverlauf mehr als zufrieden. Mit der Teilnahme von annähernd 60 Firmenvertretern seien weitaus mehr als die Hälfte der Mitgliedsbetriebe vertreten gewesen. Dies zeigt uns, so der Obermeister, dass wir mit dem Tagungsprogramm genau den Nerv unserer Mitglieder getroffen haben.

Autoschau der Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid am 07. Mai 2017

Die Vertreter der Innung des Kfz-Gewerbes freuen sich auf die Autoschau 2017

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren lädt die Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid auch in diesem Jahr am ersten Mai-Sonntag zur Autoschau in die Lüdenscheider Innenstadt ein. Auch wenn in diesem Jahr zeitgleich kein verkaufsoffener Sonntag stattfinden wird, sind die Verantwortlichen der Innung um Obermeister Klaus Ballauf zuversichtlich, den interessierten Besuchern allerlei Wissenswertes zum Thema Mobilität sowie die aktuellen Modelle von insgesamt 12 Fahrzeugherstellern präsentieren zu können.

Maßgeblich zu einem gelungenen Sonntag wird sicherlich auch das parallel stattfindende Street-Food-Festival in der Lüdenscheider Fußgängerzone beitragen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Volksbank im Märkischen Kreis findet dieses in der Zeit von Freitag den 05. bis Sonntag den 07. Mai, ergänzt um den Familientag der Volksbank, ebenfalls am 07.05.2017, statt. Die Mitgliedsbetriebe der Lüdenscheider Kfz-Innung stehen in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr allen Autobegeisterten für Beratung und Verkauf auf dem Rathausplatz zur Verfügung.

Freisprechung der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid

Im Foyer des Berufskollegs für Technik Lüdenscheid, konnten Ende Januar 24 Auszubildende der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid ihre Gesellenbriefe als Kfz-Mechatroniker entgegennehmen. Innungsobermeister Klaus Ballauf, Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Dirk H. Jedan sowie BKT-Schulleiter Matthias Lohmann gingen in ihren Grußworten auf die Herausforderungen ein, die auf die jungen Gesellen, nicht zuletzt durch die Elektromobilität, warteten. Dabei sei das Kfz-Handwerk seit jeher eine Branche, die einem rasend schnellen technischen Wandel unterworfen sei. Auf der erfolgreich absolvierten, fundierten Ausbildung gelte es daher, die vielfältigen Möglichkeiten des Lernens und der Fortbildung zu nutzen, um damit die besten Voraussetzungen einer erfolgreichen beruflichen Karriere zu schaffen.

Folgende Auszubildende erhielten im Anschluss ihre Berufsschulzeugnisse und Gesellenbriefe:Mewerik-Alexander Albrecht (AKG-Automobile, Meinerzhagen), Marvin Sander (Autopark Lüdenscheid, Lüdenscheid), Svenja Bies (Michael Bies, Plettenberg), Timo Szczepaniak (Markus Göttig, Neuenrade), Jan Kintat (Jürgens GmbH, Lüdenscheid), André Berkemeier (Jürgens GmbH, Plettenberg), Jan-Philipp Grabert und Jonathan Hoch (beide Kaltenbach GmbH, Lüdenscheid), Simon Hermsorf-Planitz (Knabe GmbH & Co. KG, Kierspe), Matthias Möritz (Thomas Konertz e.K., Lüdenscheid), Lukas Döring (Kosian GmbH, Iserlohn), Pascal Hirsch (Erika Lemmke, Lüdenscheid), Mateusz Adam Lippok (Autohaus Meier, Lüdenscheid), Gzim Helshani und Philipp Uckert (beide Ernst Piepenstock GmbH & Co. KG, Halver), David Kozalla (Ernst Piepenstock GmbH & Co. KG, Nottebohmstr.2, Lüdenscheid), Jonas Christopher Schwalm (Autohaus Schalksmühler, Schalksmühle), Dominik Boos (Heinrich Schauerte GmbH & Co. KG, Plettenberg), Mahmoud Maatouk (Hans Berger KG, Iserlohn), Finn Oberschachtsiek (Knabe GmbH & Co., Kierspe), Thorben Seidler (Ernst Piepenstock GmbH & Co. KG, Lutherstr. 7-12, Lüdenscheid), Memet Kerem Kechagia (Haralambos Sarpotas, Lüdenscheid), Dominik Wojtaszek (Frank Schmidt, Lüdenscheid), David Jung (Scania Vertrieb u. Service GmbH, Lüdenscheid).

ON AIR - Kfz-Gewerbe NRW traf auf „Die Autodoktoren“ von VOX-TV

Nicht nur fachlich sondern auch vor der Kamera sind „Die Autodoktoren“ (erste Reihe v. l. n. r.: H.-J. Faul, H. Parsch, L. Faust von Fabula Film) ein brillantes Team und in der Kfz-Szene inzwischen gefragte Experten.

Düsseldorf - Die Stimmung unter den Geschäftsführern/innen der Kraftfahrzeuginnungen in NRW hätte nicht besser sein können. Am 22. September 2015 hatten die Innungsvertreter/innen im Rahmen der jährlichen Geschäftsführerkonferenz die Gelegenheit, sich in der Erlebniswelt und dem Kompetenz-Zentrum für Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge, der Classic Remise in Düsseldorf, über zentrale Branchenthemen auszutau-schen. Ein besonderes Rahmenprogramm machte die Veranstaltung rund. Die Geschäftsführer/innen erlebten live, wie der beliebte TV-Beitrag „Die Autodoktoren“ entsteht und schauten dem VOX-Team bei Dreharbeiten über die Schulter.

Deutschlands erfolgreichstes TV-Auto-Magazin hat sein Studio in der Classic Remise Düsseldorf. Die Autodoktoren bestehend aus Kfz-Elektriker- und Mechaniker-Meister Hans-Jürgen Faul und Holger Parsch lösen jeden Sonntagnachmittag im Rahmen des Magazins "auto mobil" auf VOX die härtesten Diagnose- und Reparaturfälle. Bereits seit acht Jahren sind die beiden Inhaber Freier Werkstätten mit Sitz in Köln die Helden der Sendung. Leicht und verständlich bringt das TV-Team dem Zuschauer die Automobiltechnik näher. Inzwischen erhalten Faul und Parsch jede Menge Zuschauereinsendungen mit zu lösenden Fahrzeugproblemen, darunter auch von erfahrenen Kfz-Meistern, wenn diese mit ihrem „Latein am Ende sind“.
Besonders beliebt sind Experimente, die dem Laien einen einfachen Blick auf die komplexe Technik erlauben. So hinterließen Sie am Veranstaltungstag mit einem vor Ort ausgelösten Airbag nicht nur Schall und Rauch, sondern auch bleibenden Eindruck bei den NRW-Innungsgeschäftsführern/innen.

Mit einem positiven Stimmungsbild des laufenden Jahres und einer optimistischen Einschätzung für das Jahresende stieg der Präsident des Kfz-Gewerbes NRW, Frank Mund, am Nachmittag in den zweiten Teil der Veranstaltung ein, gefolgt vom aktuellen Tarifgeschehen in NRW sowie den Entwicklungen bei der Neuordnung des Schiedsstellenverfahrens und der Prüfung von anerkannten Werkstätten referiert durch die Verbandsgeschäftsführer Marcus Büttner und Dieter Paust. Letztgenannter verabschiedete sich aus dem Kreis der Innungsvertreter/innen, da er zum 1. Oktober 2015 in den Ruhestand tritt. Zuvor hatte er dem Teilnehmerkreis seine beiden Nachfolger vorgestellt.

Offener Brief bzgl. der Aufgabe der Kfz-Zulassungsstelle Werdohl

Sehr geehrter Herr Gemke,
sehr geehrte Damen und Herren,

bereits seit über zwölf Jahren besteht die Außenstelle des Straßenverkehrsamtes des Märkischen Kreises im Rathaus an der Goethestraße in Werdohl. Diese Servicestelle für die An-, Ab- und Ummeldung von Kraftfahrzeugen wird sowohl durch die Bürger, als auch die Kfz-Betriebe in den Gemeinden Altena, Herscheid, Neuenrade, Plettenberg, und Werdohl mit großem Zuspruch angenommen und nach unseren Informationen täglich stark frequentiert.

Mit diesem zusätzlichen Serviceangebot hat die Kreisverwaltung eine, für einen Flächenkreis wie den Märkischen Kreis, überaus sinnvolle Anlaufstelle im Hinblick auf eine bürgerfreundliche Verwaltung geschaffen. Immerhin haben wir in unserem Kreisgebiet jährlich bis zu 14.000 Neuzulassungen sowie rund 40.000 Besitzumschreibungen zu verzeichnen. Nicht zuletzt aber auch aus Umweltgesichtspunkten und hinsichtlich der aktuell formulierten Klimaschutzziele kann die Bedeutung dieser Außenstelle als ortsnaher Service keinesfalls vernachlässigt werden.Als Arbeitgeberverband des heimischen Handwerks vertritt die Kreishandwerkerschaft MK rund 1.500 Innungsfachbetriebe im Märkischen Kreis. Die uns angeschlossene Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid umfasst insgesamt rund 100 Betriebe, von denen in den betroffenen Gemeinden ca. 35 ansässig sind. Von diesen, aber auch von den in Werdohl und den Nachbarstädten beheimateten Bürgern, wird die Zulassungsstelle nach unseren Erkenntnissen intensiv in Anspruch genommen. Hierbei kann, vor dem Hintergrund einer sich in diesem Jahr auf gesundem Niveau stabilisierenden Kfz-Konjunktur, von einer regelmäßigen Auslastung ausgegangen werden. Insofern hat die Meldung, dass die Außenstelle nunmehr zum 01. September des Jahres geschlossen wird, bei unseren Innungsfachbetrieben zu großem Unverständnis geführt. Die durch den Rat der Stadt Werdohl verfasste Resolution zum Erhalt der Zulassungsstelle findet daher unsere volle Unterstützung.Im Namen unserer Innungsfachbetriebe, aber auch der Bürger des Märkischen Kreises, ap-pellieren wird daher ebenfalls an Sie, das Leistungsangebot im Rathaus an der Goethestraße aufrecht zu erhalten. Eine Schließung würde nicht allein eine zusätzliche zeitliche Belastung für die Bürger und Betriebe im Einzugsgebiet um Werdohl herum nach sich ziehen. Die Verlagerung auf das Serviceangebot im Kreishaus in Lüdenscheid würde zudem eine erhebliche Umweltbelastung bedeuten. Nicht zuletzt wären die in Werdohl wegfallenden Dienstleistungen durch die Mitarbeiter am Standort in Lüdenscheid zu erbringen. Bei, nach unserer Erkenntnis, rund 100 bis 150 Arbeitsvorgängen pro Tag wäre dies sicherlich ein Volumen, was mit den vorhandenen Strukturen in Lüdenscheid nicht zu bewältigen wäre. Zusätzliche Engpässe und Wartezeiten sind vorprogrammiert. Demnach würde eine Verlagerung lediglich eine Verschiebung personeller Kapazitäten zur Folge haben, aber keine Auslastung freier Ressourcen oder gar Einsparung von Personal nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie, das Thema in Ihrer Kreisausschusssitzung am 18. Juni 2015 im Sinne der Arbeitgeber und Bürger im Märkischen Kreis zu beraten und Ihre Entscheidung zur Schließung der Außenstelle in Werdohl nochmals zu überdenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Ballauf
Obermeister

Dirk H. Jedan
Hauptgeschäftsführer

Dipl.-Oec. Jens Rodermund
Geschäftsführer

Veränderungen bei der Abgasuntersuchung im Mittelpunkt der Innungsversammlung Kfz-Innung Lüdenscheid

Obermeister Klaus Ballauf rechts, und Innungsgeschäftsführer Jens Rodermund links, konnten Stephan Kober vom Verband des Kraftfahrzeuggewerbes NRW als kompetenten Referenten zur Innungsversammlung begrüßen.

Die Einführung der neusten Abgasstufe Euro 6 bei Pkw und Nutzfahrzeugen hat Konsequenzen für die in den Meisterbetrieben der Kfz-Innung durchgeführte Abgasuntersuchung. Der sogenannte Geräteleitfaden, der vorgibt, wie der kontrollierte Prüfablauf einer Abgasuntersuchung aussieht, wurde aktualisiert und tritt zum 01.Juni 2015 in Kraft. Um die Innungsfachbetriebe über diese Veränderungen rechtzeitig in Kenntnis zu setzen, hatte die Innung mit Stephan Kober, technischer Betriebsberater beim Verband des Kfz-Gewerbes NRW e.V., einen sachkundigen Referenten zur Innungsversammlung eingeladen. Dieser stellte nicht nur die rechtlichen Grundlagen ausführlich dar, sondern gab den Versammlungsteilnehmern eine Vielzahl praktischer Handlungsempfehlungen mit auf den Weg.

Innungsobermeister Klaus Ballauf informierte darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen bei der Berufsausbildung und gab wichtige Hinweise zur ordnungsgemäßen Verwendung von roten Zulassungskennzeichen. Abschließend warf er einen Ausblick auf die am 03. Mai 2015, erneut durch die Innung organisierte Autoschau in der Lüdenscheider Innenstadt. Zeitgleich mit dem verkaufsoffenen Sonntag hoffe man erneut auf eine erfolgreiche Veranstaltung im Schulterschluss mit dem Lüdenscheider Einzelhandel.

Licht-Test erobert die Straßen – Kfz-Werkstätten rüsten sich für den Aktionsmonat Oktober

Foto: ZDK

Anfang Oktober ist es wieder soweit. Deutschlands größte Verkehrssicherheitsaktion geht zum 58. Mal an den Start. Vom 1. bis 31. Oktober bieten die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen den Test der Fahrzeugbeleuchtung kostenlos an.

Bereits jetzt rüsten sich die rund 180 Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innungen Iserlohn und Lüdenscheid für den Ansturm, wenn im Aktionsmonat wieder an die 40.000 Servicekunden zum Licht-Test in die Werkstätten kommen. Über die Innungsgeschäftsstellen werden in den nächsten Tagen wieder die Lichttestplaketten an die Innungsfachbetriebe ausgegeben.

An den Frontscheiben der Fahrzeuge werden sie bei Polizeikontrollen im Herbst Beleg für geprüfte Licht-Anlagen sein. Bereits 8,4 Millionen Plaketten sind bundesweit geordert, davon 680.000 als abziehbare Klebeplaketten, die sich später leicht wieder von der Windschutzscheibe entfernen lassen.

Kunden-Flyer in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen informieren über die zu prüfenden Bauteile der Licht-Anlage des Fahrzeugs und appellieren an alle Autofahrer, im Aktionsmonat Oktober den Gratis-Check der Fahrzeugbeleuchtung zu nutzen.

Neben dem Zugewinn an Sicherheit lockt als Hauptpreis ein Suzuki SX4 S-Cross im Wert von rund 30.000 Euro. Auch die eigens für Bus- und Lkw-Kunden erstellten Flyer finden mit knapp 28 000 Exemplaren große Resonanz.

Der Licht-Test wird vom Deutschen Kfz-Gewerbe und der Verkehrswacht organisiert. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Partner der Aktion sind neben Suzuki International Europe der ADAC, Osram, Fuchs Europe Schmierstoffe, der Zentralverband der Augenoptiker und AutoBild.

Tausende Banner der Verkehrswachten an verkehrsreichen Straßen weisen Autofahrern den Weg zum Licht-Test 2014. Mit den Spannbändern appellieren Verkehrswachten und Kfz-Gewerbe dann an alle Autofahrer, das Angebot zu nutzen.

„Einerseits beträgt das Durchschnittsalter unserer Pkw heute fast neun Jahre. Und da hat Vorsorge eine andere Bedeutung als bei einem jungen Fahrzeug“, betont der Vorsitzende der Kfz-Innung Iserlohn, Christian Will mit Blick auf die alarmierend hohe Mängelquote von 35,2 Prozent bei der Vorjahresaktion.

„Auf der anderen Seite erobern Jahr für Jahr mehr Autos mit technisch hochgerüsteten Lichtsystemen unsere Straßen, die unter Sicherheitsaspekten einer ganz anderen, anspruchsvolleren Betreuung bedürfen“, ergänzt der Obermeister der Innung Lüdenscheid, Klaus Ballauf und verweist auf die Internetseite www.licht-test.de. „Deshalb gelte es, gemeinsam mit der Verkehrswacht alle Register zu ziehen, um die Akzeptanz des Licht-Tests für die Sicherheit auf unseren Straßen weiterhin hochzuhalten“ so Ballauf.

Beide unterstützen die Aussage des Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, Kurt Bodewig, Bundesminister a. D.: „Die Kontrolle ist gerade für junge Autofahrer, die mit geringerem Budget oft eher ältere Autos fahren, ein absolutes Muss. Wer im Straßenverkehr blendet oder einäugig fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Für die Verkehrssicherheit ist die Aktion auch nach 58 Jahren unverändert wichtig und liegt sehr in unserem Interesse.“

Gewinner im Sinne der Verkehrssicherheit! Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid überreicht Aktions-Pakete „Safety-Kids“

Über ein Plus an Verkehrssicherheit und strahlende Kinderaugen dank der Aktion „Safety-Kids“ freuen sich (h.v.l.) Vorsitzender Klaus Ballauf, Leiterin Marliese Lüling, Geschäftsführer Jens Rodermund und Alfons Wigger gemeinsam mit den Kindern des Ev. Familienzentrums „Schatzkiste am Annaberg“.
Foto: Hesse/LN

Sie sind Gewinner im doppelten Sinne – drei Lüdenscheider Kindergärten stellten die meisten Teilnehmer beim „Bobby-Car-Parcours“ der Autoschau im Mai und wurden daraufhin von der Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid mit einem großen Plus an Verkehrssicherheit belohnt.

Sowohl das Ev. Familienzentrum „Schatzkiste am Annaberg“ als auch der Städt. Pestalozzi-Kindergarten und die Theodor-Fliedner-Kindertagesstätte durften sich über Aktionspakete zur Sicherheit im Straßenverkehr freuen. Der Innungs-Vorsitzende Klaus Ballauf machte deutlich: „Im Nachgang zur Autoschau 2014 gehen wir heute gemeinsam mit örtlichen Kindergärten und den Kindern einen weiteren Schritt voran in unserer Aufklärungsarbeit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Mit unseren Sicherheits-Extras möchten wir bei dieser Aufgabe unterstützen.“

Neben Warnwesten und Reflektoren dienen Bobby-Cars dazu, das richtige Verhalten im Straßenverkehr kindgerecht zu vermitteln. Mit diesen sogenannten „Safetycars“ können die Kinder spielerisch ihr Wissen erweitern und ihren täglichen Kindergartenweg kennenlernen. Bei der Aktion „Safety-Kids“ handelt es sich um eine bundesweite Kampagne des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

„Ohne Handwerk geht nichts!“ – Ehrenobermeister Walter Trimpop von der Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid in „ehrenamtlichen Ruhestand“ verabschiedet

„Merken Sie sich, ohne Handwerk geht nichts!“ – Mit dieser gewohnt kernigen Aussage verabschiedete sich Walter Trimpop, langjähriger Vorsitzender der Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid, kürzlich in den wohlverdienten ehrenamtlichen „Ruhestand“.

Zahlreiche ehemalige und aktuelle Weggefährten waren ins Mercure Hotel in Lüdenscheid gekommen, um mit Walter Trimpop eine „Handwerks-Institution“ von altem Schrot und Korn zu verabschieden. Klaus Ballauf, Trimpops Nachfolger im Amt des Innungsvorsitzenden, erinnerte an dessen 32-jährige Vorstandsarbeit vom Lehrlingswart über den Innungsvorsitz bis hin zum Amt des Kreishandwerksmeisters und versprach: „Ich werde versuchen, mir ein Beispiel an Dir zu nehmen und die Arbeit in Deinem Sinne fortzuführen.“

Landrat Thomas Gemke lobte die Verdienste von Walter Trimpop insbesondere im Bereich der Ausbildung und hob die Rolle des Handwerks im Allgemeinen hervor, das „neben der Industrie die Stütze des Märkischen Kreises mit über 20.000 Beschäftigten ist“. Gemke freute sich, dass Trimpop mit der Übergabe seines Betriebes an Tochter Nina bereits die Nachfolge geregelt habe und dass „es irgendwann völlig normal sein wird, dass Frauen einen Handwerksbetrieb leiten“.

Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock sparte nicht mit Lob: „Ich habe eine Menge von Dir gelernt“, machte aber auch deutlich, dass sich Walter Trimpop oftmals als Mann mit Ecken und Kanten zeigte: „Am Ende gab es aber immer eine Lösung im Sinne der Sache.“

Reiner Gerhard von der Handwerkskammer Südwestfalen betonte den gesellschaftlichen Gestaltungswillen Trimpops; Ernst-Robert Nouvertné, Präsident des Verbandes des Kfz-Gewerbes NRW bedankte sich für das Engagement im Verband und wünschte weiterhin Freude, Glück und Schaffenskraft. Im Anschluss zeichnete er Walter Trimpop in Anerkennung langjähriger Verdienste mit der Sonderstufe der Verdienstnadel des Kfz-Gewerbes aus.

Nach so viel Lob und Anerkennung dankte Walter Trimpop seinen langjährigen Weggefährten für die Unterstützung und versprach: „Wenn ich gebraucht werden sollte, bin ich auch weiterhin da.“ Abschließend gab er seinen Gästen noch einen guten Rat mit auf den Weg, um erfolgreich zu sein: „Tun Sie immer ein bisschen mehr als von Ihnen verlangt wird!“

Klaus Ballauf neuer Vorsitzender der Innung des Kfz-Gewerbes Lüdenscheid – Walter Trimpop zum Ehrenobermeister ernannt

In der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid ging anlässlich der jüngst in den Räumen der Sparkasse Lüdenscheid durchgeführten Innungsversammlung eine Ära zu Ende. Mehr als 23 Jahre hatte Walter Trimpop an der Spitze der Innung die Interessen der heimischen Kfz-Betriebe im südlichen Märkischen Kreis vertreten; sich neun weitere Jahre aktiv in der Vorstandsarbeit engagiert, u.a. im Ausschuss für Lehrlingsausbildung und als Lehrlingswart. Im August des Jahres 70 Jahre alt geworden, hatte Trimpop bereits sei geraumer Zeit angekündigt, kürzer treten zu wollen und die zurückliegenden Monate dazu genutzt, seinen Stellvertreter und designierten Nachfolger, Klaus Ballauf, einzuarbeiten. Letzterer wurde von der Innungsversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Gleich als erste Amtshandlung würdigte Ballauf die Verdienste seines Vorgängers um das heimische Kfz-Handwerk, indem er ihn zum Ehrenobermeister ernannte und hierzu mit einer Urkunde und einem Weinpräsent auszeichnete.
Während sich der Geehrte außerordentlich erfreut darüber zeigte, hierdurch auch zukünftig in das Innungsleben eingebunden zu bleiben, bleibt der Name Trimpop auch im aktiven Innungsvorstand bestehen. So wurde Nina Trimpop, Tochter und Betriebsnachfolgerin des Ehrenobermeisters, als erste Frau in den Vorstand der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid gewählt. Darüber hinaus kann Klaus Ballauf (B&R Automobile, Lüdenscheid) mit Siegfried Helbig (Auto-Service Helbig, Lüdenscheid), als seinem Stellvertreter, Walter Klatt (Autohaus Lemcke & Opitz, Halver) als Lehrlingswart, Alfons Wigger (Wigger Automobile, Lüdenscheid), Dirk Langenscheid (Langenscheid oHG, Halver) und Elmar Weber (Meinerzhagener Autohaus), als weitere Vorstandsmitglieder, auf eine gute Mischung aus Erfahrung und frischen Impulsen in der Vorstandsarbeit zurückgreifen.

Nach Abschluss der Wahlen stellten sich die neu im Amt befindlichen Vorstands- und Ausschussmitglieder mit Ihrem Ehrenobermeister zum gemeinsamen Foto: (v. l.) Klaus Ballauf, Nina Trimpop, Michele Turturro (Lehrlingsausschuss), Siegfried Helbig, Walter Trimpop, Alfons Wigger, Peter Sorgler (AU-Beauftragter), Walter Klatt, Elmar Weber.

 

 

Licht-Test 2013: Kostenlose Prüfung in Kfz-Betrieben

Als Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr führt das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe auch im Oktober 2013 wieder einen kostenlosen Licht-Test durch. Denn besonders in der dunklen Jahreszeit spielt das Sehen und Gesehen werden im Straßenverkehr eine ganz wichtige Rolle. Doch bei jedem dritten Pkw funktioniert das Licht nicht richtig. Scheinwerfer und Leuchten sollten daher regelmäßig überprüft und bei Bedarf repariert werden.

Der Licht-Test 2013, unterstützt vom Bundesverkehrsministerium und der Verkehrswacht, steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Den kostenlosen Licht-Test bieten zahlreiche Kfz-Werkstätten und Autohäuser der Kfz-Innungen an. Rund zehn Millionen Autofahrer werden in diesem Jahr als Teilnehmer erwartet. Die Fehlerquote des Licht-Tests 2012 unterstreicht die Bedeutung des Beleuchtungs-Checks: Mängel wurden bei 34,3 Prozent der untersuchten Personenkraftwagen und bei 35,2 Prozent der Nutzfahrzeuge festgestellt.

Geprüft werden im Rahmen des Licht-Tests alle Funktionen der Beleuchtungsanlage. Dazu gehört die korrekte Funktion aller Beleuchtungsteile, von den Scheinwerfern über die Schlussleuchten und Bremsleuchten, die Fahrtrichtungsanzeiger und die Warnblinkanlage bis zur Nebelschlussleuchte. Falls vorhanden, kommen auch Nebel-, Such- oder andere Scheinwerfer auf den Prüfstand. Bei den Frontscheinwerfern werden auch die Höheneinstellung sowie die Leuchtweitenregulierung kontrolliert. Alle Überprüfungen erfolgen in Übereinstimmung mit den geltenden Regeln der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Kleine Mängel werden sofort behoben. Der Autofahrer bezahlt nur für Teile, die ersetzt werden müssen, und für umfangreichere Einstellarbeiten. Als Nachweis für den erfolgreich durchgeführten Licht-Test gibt es die Plakette „Licht-Test 2013" für die Windschutzscheibe.

Der Licht-Test wird vom ZDK und der Deutschen Verkehrswacht organisiert. Partner der Aktion sind der ADAC, Fuchs Europe Schmierstoffe, Osram, der Zentralverband der Augenoptiker und AutoBild. Mit der Teilnahme am Licht-Test-Gewinnspiel besteht die Chance auf einen neuen Suzuki Swift Sport. Näheres unter www.licht-test.de und in allen teilnehmenden Autohäusern und Kfz-Werkstätten.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Freisprechungsfeier der Kfz-Gewerbeinnung mit Lob für gute Leistungen

Ende Juli nahmen die neuen Jung-Gesellen der Innung des KFZ-Gewerbes Lüdenscheid, bei einer gelungenen Abschlussfeier im Restaurant Heerwiese, ihre Gesellenbriefe und Zeugnisse von Obermeister Walter Trimpop entgegen. Begeistert zeigte sich der Obermeister von den vier Kfz-Mechatronikern, die ihre Ausbildungszeit auf drei Jahre verkürzten: Martin Alexander Hinnenberg, Achim Vorwerk (beide Autohaus Trimpop), Benedikt Kuhlmann (Autohaus Schauerte) und Niklas Dünschede (Scania Vertrieb GmbH Lüdenscheid). Alle, so Trimpop, hätten ihr Ziel vom ersten Tag an konsequent verfolgt und konnten die Prüfung mit guten Ergebnissen abschliessen. Walter Trimpop betonte, dass gute Mechaniker immer und überall gesucht würden, das habe sich bis heute nicht geändert.
Fünf weitere Nachwuchskräfte absolvierten eine zweijährige Ausbildung zum Servicemechaniker. Es freuten sich Waldemar Hart, Chahid Kabdani, Oguzhan Lermi, Marco Wienand und Björn Windisch.
Walter Trimpop dankte den Lehrern des Berufkolleg für Technik für die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben. Gleichzeitig ermunterte er die jungen Leute, Vorbilder zu sein und sich in die Gesellschaft einzubringen. Mit der abgeschlossenen Berufsausbildung hätten Sie nun den Grundstein für ihre Zukunft gelegt.
Über die Auszeichnung für den besten Kfz-Mechatroniker konnte sich Achim Vorwerk freuen. Nur einen Punkt hatte er am Ende mehr erzielt als sein Kollege Martin Alexander Hinnenberg – beide Autohaus Trimpop - und wurde somit vom  eigenen Chef ausgezeichnet. Auszubildender und  Ausbildungsbetrieb zeigten sich stolz und zufrieden über die erfolgreiche Zusammenarbeit, die sie im Rahmen eines Anschlussarbeitsvertrages fortsetzen.

Die Kfz-Innung zieht positive Bilanz zur Autoschau - 2014 wieder in der Lüdenscheider City!!?

Organisatoren und Teilnehmer zeigten sich mit der am vergangenen Wochenende stattgefundenen Autoschau der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lüdenscheid überaus zufrieden. Erstmals mussten die Verantwortlichen auf das Gelände am Schützenplatz Loh für die Präsentation der Fahrzeuge ausweichen.

An zwei Tagen hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über die aktuellen Modelle der heimischen Markenbetriebe zu informieren. Um den PS-Liebhabern zusätzlich ein Angebot für die gesamte Familie zu bieten, hatte die Innung des Kfz-Gewerbes ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Informationsstände der Sparkasse Lüdenscheid, der IKK Classic, des TÜV, der DEKRA und der Verkehrswacht boten Informationen und regten zum Mitmachen an. Besonderes Highlight war ein Offroad-Parcours, in dem sich die Besucher als Beifahrer davon überzeugen konnten, wie die eingesetzten Geländewagen auch anspruchsvollste Steigungen bewältigen.

Große Resonanz fand auch der „Spritsparwettbewerb“. Mehr als 120 Teilnehmer versuchten, den vorgegebenen Parcours spritsparend zu bewältigen. Die vier erfolgreichsten Teilnehmer erhalten in den nächsten Tagen Preise in Form von Servicegutscheinen, die sie in den Meisterbetrieben der Kfz-Innung einlösen können.

Trotz aller positiven Resonanz bleibt die Überlegung, im Jahr 2014 die Autoschau wieder in die Lüdenscheider Innenstadt zu holen. Hiervon würden Einzelhandel, heimisches Kfz-Gewerbe und Innenstadtbesucher profitieren. Die Nachbarstädte Hagen, Schwerte und Iserlohn zeigen, welch durchschlagenden Erfolg diese Kombination von Veranstaltung hat. So wird in Iserlohn derzeit diskutiert, ob nicht ein weiterer verkaufsoffener Sonntag mit einem zweiten Autosalon jährlich durchgeführt werden sollte.

  
 

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